AED-Standorte via Smartphone

Was vor 20 oder 30 Jahren noch Science-Fiction war, ist heute teilweise zur Realität geworden. Mobiltelefone sind heute richtige Computer und dienen als Helfer im Alltag!
Ganz klar, dabei muss man nicht jeden Trend mitmachen. Aber einige Dinge sind für uns so selbstverständlich geworden wie das Geldabheben am Bankautomaten.
Auch bei solchen Neuerungen stecken die Probleme im Detail. Ähnlich wie bei Super8 -> VHS -> DVD -> Blue-ray gibt es viele inkompatible Formate nebeneinander. So gibt es verschiedene Betriebsysteme nicht nur bei Windows, Apple (Mac) oder Linux, sondern auch bei Mobiltelefonen. Wenn man zusätzliche Software (Applikationen, kurz „App“) entwickelt, muss sie für jedes Betriebssystem angepasst werden.

Schaut man sich folgende Marktanteile an, hat man gleich mehrere Applikationen zu entwickeln, was selbtverständlich für einen relativ kleinen Verein wie die Landesarbeitgemeinschaft es ist, recht schwer ist. Daher arbeiten wir gern mit anderen Menschen zusammen, um das Thema Frühdefibrillation der Bevölkerung nahe zu bringen.

 

Marktanteile der Betriebssysteme

Android (Google) 32,9 %
Symbian (Nokia) 30,6 %
iOS (Apple) 16,0 %
Blackberry (RIM)  14,4 %
Windows Phone (Microsoft) 3,1 %
Sonstige 2,9 %

Quelle: Canalys Estimates, Stand IV/2010

Laut Medienberichten (Mitte Februar 2011) will Nokia das Betriebssystem "Symbian" nicht weiterentwickeln und zukünfitg das Betriebssystem "Windows Phone" in den eigenen Geräten verwenden.

 

AEDLocator für Android-App

Ein herzliches Dankeschön geht an Florian Brede aus Hessen. Er hat ehrenamtlich für internetfähige Mobiltelefone mit Android-Betriebssystem eine Applikation programmiert. Mit dem "AEDLocator" bekommt man in Sekunden Standorte umliegender AED-Standorte angezeigt. Er blendet auch Entfernungen und eine Route vom aktuellen Standort des Telefons ein, was das Auffinden im Notfall erheblich erleichtert. Hierbei wird auf die Datenbank von aed-kataster.net zugegriffen.

Discover more Android apps

Evtl. folgen auch noch Applikationen für andere Mobiltelefon-Betriebssysteme.

 

Kooperation mit Universität Koblenz-Landau, Fachbereich Wirtschaftsinformatik

Die Universität Koblenz hat im Fachbereich Wirtschaftsinformatik eine Diplomarbeit zum Thema AED vergeben.

Derzeit entsteht ein Projekt "Defi Now!" im Rahmen der Informatik-Diplomarbeit von Thomas Lange in der Arbeitsgruppe "Betriebliche Kommunikationssysteme".

Die wissenschaftliche Leitung dieses Projekts liegt bei Prof. Dr. J. Felix Hampe. Die technische Betreuung dieser Arbeit erfolgte durch Dr. Stefan Stein. Die Landesarbeitsgemeinschaft bietet auch mir "herzintakt AED-Kataster" die gesammelten Daten an. Das Projekt "Defi now!" steckt noch in der Testphase. Aktuell greift "Defi now!" nicht auf die aktuelle Datenbank des AED-Katasters zu, sondern hat die Daten nur einmal importiert.